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spacerVolksinitiative zur Realisierung des Zürichsee-Uferweges gemäss Richtplan.
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Kantonsrat nimmt Gegenvorschlag zur Realisierung des Seeuferweges an. PDF Drucken E-Mail
Medienmitteilung des Initiativ-Komitees vom 29. August 2011

Der Züricher Kantonsrat hat heute mit einer klaren Mehrheit dem Gegenvorschlag der vorberatenden Kommission zugestimmt. Dieser sieht vor, jährlich 6 Mio. Franken aus dem Strassenfonds in den Bau von Uferwegen zu investieren. Das zeigt, dass eine Mehrheit des Kantonsrates den Seeuferweg realisieren will, wenn auch nicht innerhalb des Zeitraums (10 Jahre), den die Volksinitiative vorsieht.

 

Dieser Beschluss ist ein erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu freiem Zugang zu unseren Gewässern und damit zu wichtigen Naherholungsgebieten. Das Initiativ-Komitee wird nun die Vor- und Nachteile dieses Kantonsratsbeschlusses und einen allfälligen Rückzug der Volksinitiative sorgfältig diskutieren. Schliesslich geht es darum, die Uferwege möglichst rasch zu realisieren, bevor die Ufer verbaut sind.

 

 

Auskünfte erteilen

 

Monika Spring, Tel. 044 563 86 81, 076 560 65 28
Julia Gerber Rüegg Tel. 079 635 64 60
 
Regierungsrat und vorberatende Kommission befürworten die Realisierung des Seeuferweges. PDF Drucken E-Mail
Medienmitteilung des Initiativ-Komitees vom 8. Juli 2011

Nicht nur der Wohnraum, auch der Erholungsraum wird immer knapper. Umso erfreulicher ist es, dass sowohl der Regierungsrat als auch die vorberatende Kommission den Bau eines durchgängigen Seeuferweges grundsätzlich befürworten. Sie sind bereit, in diese Naherholungsgebiete jährlich sechs Mio. Franken zu investieren. Davon sollen jeweils mindestens 2/3 für den Bau des Uferweges am Zürichsee eingesetzt werden. Diesen Gegenvorschlag zur Volksinitiative „zürisee für alli“ unterbreitet die Kommission für Planung und Bau (KPB) dem Kantonsrat, welcher voraussichtlich kurz nach den Sommerferien darüber entscheiden wird.

 

Das Komitee „zürisee für alli“ begrüsst den Antrag für einen Gegenvorschlag, allerdings ist dieser mit 6 Mio. Franken pro Jahr sehr bescheiden. „Das ist entschieden zuwenig, damit dürfte es noch mehr als ein halbes Jahrhundert dauern, bis der Weg realisiert ist“, sagt Monika Spring, Mitinitiantin von „zürisee für alli“. Die Kantonsrätin und Planungsfachfrau ist Mitglied der KPB.

 

Die Volksinitiative „zürisee für alli“, welche eine Kreditvorlage für den Bau eines durchgängigen Seeuferweges verlangt, wurde zusammen mit der Volksinitiative der EVP behandelt, die den Seeuferweg gerne in der kantonalen Verfassung verankert haben will. Viele Zürcherinnen und Zürcher verlangen den freien Zugang zum Wasser. Beide Initiativen zusammen vereinigen über 14'000 Unterschriften.

 

Dieser Volkswille ist vor dem Hintergrund der regen Bautätigkeit und der stetig zunehmenden Bevölkerung gut nachvollziehbar und ebenso legitim. Denn seit Jahrzehnten sieht der kantonale Richtplan einen zusammenhängenden Weg entlang des Zürichsees vor. Streckenweise sind verbindliche Baulinien längst festgelegt und viele Grundstücke am See sind mit einem Servitut (Dienstbarkeit) für einen öffentlichen Weg entlang dem Ufer versehen. Trotz diesen klaren Vorgaben konnte der Uferweg am Zürichsee erst an wenigen Stellen realisiert werden. Andere Kantone haben die öffentliche Zugänglichkeit der Seeufer durchgesetzt, so z.B. die Kantone Bern, Thurgau, Waadt und Neuenburg.

Die gesetzlichen und richtplanerischen Grundlagen sind auch für den Kanton Zürich vorhanden, was der Regierungsrat klar bestätigt hat. Alle Gewässer sind Eigentum des Kantons. Am Zürichsee sind 95% des Landes aufgeschüttet, also sogenanntes Konzessionsland und somit im Eigentum des Kantons. Ausserdem ist das Recht auf freien Zugang zu den Gewässern fest im Raumplanungsgesetz verankert.

 

Das Initiativ-Komitee ist zuversichtlich, dass der durchgehende Zürisee-Uferweg nun endlich realisiert wird.

 
Volksinitiative „Zürisee für alli“ eingereicht. PDF Drucken E-Mail

Der Verein „Ja zum Seeuferweg“ und die SP-Sektionen der Seegemeinden haben heute die Volksinitiative „Zürisee für alli“ eingereicht.
Insbesonderere in den drei Seeuferbezirken, aber auch aus über hundert weiteren Gemeinden gingen zusammen 6805 Unterschriften ein. Damit zeigt sich deutlich, dass unser Zürichsee für die ganze Kantonsbevölkerung einen hohen Stellenwert hat.

Unsere Initiative verlangt, dass der Regierungsrat eine Kreditvorlage für den Bau eines durchgängigen Fussweges am Ufer des Zürichsees vorlegen muss. Dabei sollen dem Landschaftsschutz Rechnung getragen und die Bedürfnisse der Tier- und Pflanzenwelt berücksichtigt werden. Finanziert werden kann das Vorhaben gleich wie die übrigen kantonalen Verkehrswege aus dem gut gefüllten Strassenfonds. Der Uferweg soll innert zehn Jahren nach der Annahme der Kreditvorlage fertig gestellt sein.

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Sammeltag am Seeufer ein voller Erfolg PDF Drucken E-Mail

Von Hombrechtikon bis Zürich waren heute Samstag, 21. August 2010, Menschen auf der Strasse für die kantonale Volksinitiative zum Bau des Zürichsee Fussweges wie er seit vielen Jahren im Richtplan der Realisierung harrt.

Aufgerufen zum gemeinsamen Sammeltag hatten die SP Sektionen der rechtsufrigen Seegemeinden und der Zürcher Stadtkreise 1,2,7 und 8. Und nicht unerwartet zeigte sich auch Petrus als Freund dieses Anliegens. Sicher auch wegen des populären Begehrens, doch wohl auch wegen dem strahlenden Sonnenschein begegneten die Unterschriftensammlerinnen und -sammler an den Ständen vielen gut gelaunten Menschen, die sich ihrem Anliegend überwiegend wohl gesonnen zeigten.

Zwei Stunden nach Sammelstart startete in Hombrechtikon der erste Läufer mit den in seiner Gemeinde bis zu diesem Zeitpunkt ausgefüllten Unterschriftenbogen zur Seeufer-Stafette in Richtung Kantonshauptstadt. In Uerikon übernahm Ursina Egli, die ihrerseits die dort zusammengetragenen Listen beifügte. So gelangte die Stafette von Gemeinde zu Gemeinde und erreichte um 14:30 planmässig die Zürcher Stadtgrenze. Um die Läuferinnen und Läufer zu entlasten begleitete sie Kantonsrat Roland Munz mit seinem Bullitt-Lastenvelo.

Ab Zürich-Tiefenbrunnen führte die letzte Etappe über Wasser via Wollishofen zum Ziel am Bürkliplatz. Kantonsrätin Sabine Ziegler legte die Schlussstrecke auf einem Wasserfahrrad zurück.

Gegen 1'000 der für eine kantonale Initiative benötigten 6'000 Unterschriften konnten schliesslich am Stafettenziel entgegen genommen werden. Ein Resultat, ob welchem sich das Initiativkomitee um den Stäfner Kantonsrat Peter Schulthess hoch erfreut zeigte.

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Auf ein Bild klicken zum Anzeigen der Diashow der Fotos in einem grösseren Format.

 
Wettbewerb: Sommer am Zürisee PDF Drucken E-Mail
Für alle Kinder bis 12 Jahre:
Gestalte Dein Bild vom Zürichsee. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Lade hier (>> Download PDF) den Teilnahmebogen herunter und mach mit beim grossen Zeichnungswettbewerb.
Zeichnung

Zu gewinnen gibt es:
Rundfahrten auf dem Zürichsee für Dich und Deine Familie (4 Personen),
Strandtücher, Baseball-Caps, T-Shirts und viele weitere Preise aus unserer "Zürisee für alli"-Kollektion.
Teilnahmebedingungen:
Zur Teilnahme zugelassen sind alle Kinder bis zum 12. Altersjahr. Der eingereichte Wettbewerbsbeitrag darf vom Verein JA zum Seeuferweg, 8051 Zürich, auf der Website www.seeuferweg.ch zusammen mit dem Vornamen des teilnehmenden Kindes veröffentlicht werden. Die Gewinnenden werden schriftlich benachrichtigt und auf vorgenannter Website erwähnt. Im Übrigen werden die persönlichen Angaben nicht weiter verwendet. Die Wettbewerbsbeiträge müssen bis spätestens am 21. August 2010 beim Verein JA zum Seeuferweg, Postfach 238, 8051 Zürich eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bitte verwende den Teilnahme-Bogen, den Du hier downloaden und ausdrucken kannst:
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