Zürisee für alli: Ein Sommer am See für Alle!

Seit die Uferlinie am Zürichsee nach diversen Aufschüttungen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren heutigen Verlauf bekommen hat, ist es erklärtes Ziel der Kantonsregierung, das Seeufer öffentlich zugänglich zu machen und einen durchgängigen Uferweg zu realisieren. Seit 1988 ist entlang dem linken Seeufer für dieses Vorhaben auch eine Baulinie zur Sicherung des nötigen Landes rechtskräftig festgesetzt. Am rechten Seeufer geschah noch nicht einmal dies, obwohl seit dem 10. Dezember 1951 Motion (765 Walter Brunner, Zürich) immer wieder parlamentarische Vorstösse mit der Forderung nach Bau des Seeuferweges überwiesen worden sind. Auf parlamentarischem Weg scheint dem Projekt also nicht wirksam Vorschub geleistet werden zu können. Und in der Regierung fehlt es ganz offenkundig am nötigen Willen.
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Referat Peter Schulthess zur Lancierung der Initiative

Für die SP Bezirk Meilen ist es ein altes Anliegen, einen Zusammenhängenden Seeuferweg für die Öffentlichkeit zu erhalten. Die Sektionen haben sich in den Richtplanverfahren der 1970er Jahre dafür stark gemacht. Wir gingen davon aus, dass dieser Weg wohl bis zur Jahrtausendwende gebaut sein würde. Doch offensichtlich fehlt der politische Wille der Regierung, was da geplant war, auch umzusetzen.
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Hintergrund-Infos zur Vision Seeuferweg

Der Siedlungsdruck ist gross, auch an der „Pfnüselküste“, die sich bis heute zur Silberküste gemausert hat. Wer mit der Bahn dem linken Seeufer entlang fährt, dem fallen die vielen neuen Häuser auf. Manche eingeklemmt zwischen Bahntrasse und Seestrasse. Wenig Umschwung, grosse Fenster mit Blick auf den See. Verkauft wird hier Seesicht zu stolzen Preisen. Wer den See sieht, will ihn auch erleben: Am Wasser stehen. Das Spiel des Abendlichts auf seinen Wellen verfolgen. Das Quäken der Blesshühner hören und die Fische springen sehen. Wer nahe am See wohnt, aber in einer bescheidenen Mietwohnung ohne Seesicht (das gibt es noch im Bezirk Horgen), geniesst einen Spaziergang am See erst recht.
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