Motion für eine nachhaltige Finanzierung von Uferwegen

Motion für eine nachhaltige Finanzierung von Uferwegen

EVP-Kantonsrat Tobias Mani und Mitunterzeichnende schlagen vor, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, damit die jährlich für Uferwege budgetierten 6 Mio. nicht mehr verfallen, wenn Sie nicht aus welche Gründen auch immer in einem Jahr nicht für den Bau von Uferwegen Eingesetz werden können. werden konnten.
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Jährlich wird Geld für Uferweg-Projekte budgetiert, das nicht genutzt wird. Jetzt haben einige Kantonsräte genug.
Zürichsee-Zeitung-Artikel vom 12. März 2021

Schweizer Seeufer sollen ökologische aufgewertet und für Fussgänger*innen erschlossen werden

Wädenswil, den 1. März 2021

Medienmitteilung des Vereins JA zum Seeuferweg

Schweizer Seeufer sollen ökologische aufgewertet und für Fussgänger*innen erschlossen werden

Das verlangt die Parlamentarische Initiative, welche Katharina Prelicz-Huber, Nationalrätin GRÜNE und Mitglied des zürcherischen Vereins JA zum Seeuferweg, heute in Bern einreichen wird.
Zu diesem Zweck sollen das Zivilgesetzbuch und das eidgenössische Raumplanungsgesetz entsprechend präzisiert werden. Uferpartien sollen überall wo sinnvoll und nötig im Zuge des Unterhalts von bestehenden oder beim Bau von neuen Wegstücken ökologisch aufgewertet werden.
«Seen gehören der Allgemeinheit», begründet Katharina Prelicz-Huber ihre Initiative. Sie müssten daher für den Allgemeingebrauch zugänglich sein. Vor 150 Jahren habe man unter Gemeingebrauch verstanden, dass jedermann berechtig sei, das öffentliche Gewässer zur Schifffahrt, zum Wasser schöpfen, baden, tränken, schwemmen oder waschen zu nutzen. Heute wasche niemand mehr seine Wäsche am See oder tränke sein Vieh am Strand. Hingegen suchten immer mehr Menschen Erholung an Gewässern. «Es ist an der Zeit, den Gemeingebrauch an Seen mit einer zeitgemässen Definition des öffentlichen Interesses zu füllen. Dazu gehören neben der Zugänglichkeit für Fussgänger*Innen auch die ökologische Aufwertung und die Pflege der Biodiversität.»

Der Verein JA zum Seeuferweg freut sich über den Vorschlag von Katharina Prelicz-Huber und hofft, dass ihm Erfolg beschieden sein wird.

Weitere Auskünfte:

Julia Gerber Rüegg 079 635 64 60
Präsidentin
Verein JA zum Seeuferweg info@juliagerber.ch

Katharina Prelicz-Huber 076 391 79 15
Nationalrätin, Grüne, Zürich katharina.prelicz-huber@parl.ch

Beitrag von Tele Top zum Thema

Medienmitteilung als PDF 

Vorstoss Prelicz als pdf 

Traum mit Seeblick Tagblatt der Stadt Zürich, 10.3.2021 

Reaktionen auf diesen Artikel Tagblatt der Stadt Zürich, 17.3.2021

Jetzt braucht es eine Volksinitiative

Wädenswil, den 1. Februar 2021

Medienmitteilung
des Vereins «JA zum Seeuferweg» zum Entscheid des Kantonsrates über die
Uferbereichsplanung (Teilrevision Planungs- und Baugesetz, Art. 67a)

Jetzt braucht es eine Volksinitiative
Der Verein «JA zum Seeuferweg» nimmt zur Kenntnis, dass der Kantonsrat vor den Sonderinteressen der Liegenschaftenbesitzer am See eingeknickt ist.

Heute Morgen hat der Kantonsrat die einzige konkrete Regel zum Bauen am Zürichseeufer gestrichen, nämlich die Höhenbeschränkung für Mauern und Einfriedungen auf Seeuferparzellen auf 1.40m. Diese Bestimmung war in den kantonalen Richtlinien für Bauten auf Landanlagen und Seebauten enthalten, die bis 2013 gültig waren.

Die Mehrheit des Kantonsrats hat den Anspruch der Öffentlichkeit fallengelassen, auch über privates Land einen Blick auf den See zu geniessen. Nun haben die Gemeinden und Planungsgruppen 5 Jahre Zeit, ihre Bauordnungen ans PBG anzupassen und es ist schon jetzt damit zu rechnen, dass dieser Prozess länger dauern wird. Dadurch wird weder der Überbauung der Ufer Einhalt geboten noch der Seeuferweg realisiert. Es ist absehbar, dass die seit Jahren beobachtete Trödelei am See weitergehen wird, damit auch die letzten Parzellen am See überbaut und verdichtet werden können.

Der Verein JA zum Seeuferweg sieht seine Einschätzung bestätigt, dass der Kantonsrat immer wieder die Interessen der finanzstarken Kreise in den Seegemeinden bevorzugt. Der Verein bekräftigt seine Entschlossenheit, das Problem grundsätzlich anzugehen und auf Verfassungsebene zu lösen. Im Frühling wird er seine Volksinitiative für einen durchgehenden Seeuferweg lancieren. Dann werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden und sich den Blick auf den See auf diesem Wege wieder sichern.

Weitere Auskünfte:
Julia Gerber Rüegg 079 635 64 60
Präsidentin
Verein JA zum Seeuferweg info@juliagerber.ch

Der Verein “Ja zu Seeuferweg” verfolgt keine kommerziellen Zwecke und strebt keinen Gewinn an, sondern dient der Allgemeinheit und vertritt die Anliegen der Öffentlichkeit. Er ist die führende Interessengruppe für die Freihaltung der Seeufer sowie für den Naturschutz im Uferbereich und im landseitigen Gewässerraum.

Medienmitteilung als PDF 

Heckenentscheid im Teletop
Teletop hat mit Julia Gerber und Tobias Mani (EVP-Kantonsrat) einen Beitrag über den Heckenentscheid für Liegenschaften am Zürichseeufer gedreht. Um zum eigentlichen Filmbeitrag zu kommen, muss man scrollen bis zum Satz: TELE TOP hat beide Seiten am Ufer des Zürisees getroffen, dann ins gelbe Feld klicken. Was kontradiktorisch hätte aufgezogen werden sollen, ist ein kleiner Auftakt für unsere Initiative geworden.

Link zur Sendung

Neuenburg/Zürich, den 26. Januar 2021

Gute Nachrichten aus dem Kanton Neuenburg:

Der Grossrat hat mit grosser Mehrheit beschlossen, die ganzen Ufer am Neuenburgersee für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

RTS1: Le littoral neuchâtelois sera désormais entièrement accessible au public d’ici 5 ans! (VIDEO)

Weniger gute Nachricht aus dem Zürcher Kantonsrat:

Mauern und Hecken sollen die Seesicht beschneiden dürfen:

NZZ-Artikel vom 27. Januar 2021

Zürichsee-Zeitung-Artikel vom 27. Januar 2021

Zürich, den 5. Dezember 2020

Zürichsee-Zeitung: Kanton blockiert Seeuferweg-Projekt

Wenn Gemeinden Teilstücke des Seeuferwegs realisieren wollen, bietet der Kanton Hand. Theoretisch. Thalwil wäre so ein Beispiel. Schon 2017 hat die Gemeinde beschlossen, für den Uferweg im Bereich Ludretikon Geld zu sprechen. Den Anteil, welchen die Gemeinde aufwenden muss, 277’000 Franken, hat sie längst gesprochen. Doch der Kanton vertröstet Thalwil immer wieder. Das lange Warten hat jetzt zu einer Anfrage von zwei Kantonsräten geführt. Felix Hoesch (SP, Zürich), Vizepräsident des Vereins Ja zum Seeuferweg, und Tobias Mani (EVP, Wädenswil) wollen vom Regierungsrat unter an- derem wissen, wann der Seeuferweg beim Badeplatz nahe Rüschlikon eingeweiht wird und wie der Kanton die Planung unterstützt.

Ganzer Artikel als PDF

Teilstück des Seeuferwegs wird frühestens 2023 fertig: Zürichsee-Zeitung-Artikel vom 6. März 2021